Jeeptour all inclusive

Der Jeep, die Salzwüste und wir.

Unsere erste Station in Bolivien war Uyuni – der Ort, an dem die größte Salzwüste der Welt beginnt. Auf einer dreitägigen Jeeptour staunten wir über diesen surrealen Ort, die vielen Tiere auf der Reise und die bolivianischen Verhältnisse, die wirklich viele Abenteuer zulassen.

Tag 1 – Salar de Uyuni.

Am Mittwochmorgen startete unsere Tour in Uyuni. Erst am Vorabend hatten wir die Tour gebucht, zusammen mit zwei Brasilianer*innen, von denen wir schon wussten, dass sie auch auf unserer Tour dabei sein werden. Außerdem war eine 19-jährige Deutsche mit an Bord, die ein Freiwilliges Soziales Jahr in Santa Cruz macht und ihr Freund aus England. Sechs Touris, Alfredo, unser Tourguide, und ein alter Jeep. Dass er die besten Jahre schon hinter sich hatte, sahen wir gleich. Das größere Gepäck wurde auf dem Dach verstaut, zusammen mit ein paar Kanistern (wahrscheinlich Benzin). Nicole und ich hatten nur Handgepäck dabei (mal wieder), wir brauchen ja nicht viel für zwei Nächte.

Erst gegen elf fuhren wir los, ziemlich spät, aber alle Touren starten um diese Zeit. Und hier in Südamerika kann man Uhrzeiten oft sowieso nicht ganz so genau nehmen. Der erste Stopp war ein alter Güterzugfriedhof, den ich leider nicht so spannend fand, vor allem, weil er mit Touristen übersät war. Klar: Wenn alle Touren zur selben Zeit aufbrechen, sind auch alle Touristen zur selben Zeit am ersten Stopp. Wir hatten eine halbe Stunde Zeit. So lief das eigentlich immer: Alfredo fuhr, hielt, sagte ein paar Sachen in schnellem Spanisch und sagte uns, wann wir wieder am Auto sein sollten. Nicole und ich dachten felsenfest, man hätte uns am Anfang gesagt, die Tour sei auf englisch. Naja. So konnten wir unser Spanisch wenigstens aufbessern.

Wir fuhren weiter und waren der Salzwüste schon recht nah: Im Örtchen Colchani wird das meiste Salz verarbeitet. Und zum Teil dann auch an den Marktständen verkauft. Zuerst wird das Salz getrocknet, dann zerkleinert und abgefüllt. Doch statt eines Päckchens mit Salz haben wir uns zwei kleine Lamas aus Wolle gekauft, die wir für die Perspektiv-Spielchen in der Wüste benutzen wollten. Der Ort war auch einfach zu touristisch, um dort viel Zeit zu verbringen. Aber was will man schon sagen, wenn man selbst einer ist? Nachdem wir die Ojos de Salar angeschaut haben, kleine Seen in der Salzwüste, in denen die Einheimischen ihre Füße baden, ging es richtig in die Wüste. Und zwar erst einmal zum Mittagessen. Wir hielten bei einem großen Haus, in dem auch viele andere Gruppen zu Mittag aßen. Alfredo hatte das Essen mitgebracht und bereitete es dann nur noch für uns vor. Er selbst hat nichts gegessen. Das ist wohl nicht üblich, dass die Guides mit ihren Gruppen essen.

Die Salar de Uyuni ist die größte Salzwüste der Welt mit mehr als 10.000 Quadratkilometern. Sie entstand bei der Austrocknung eines Sees vor etwa 10.000 Jahren, schreibt Wikipedia, und damit finde ich sie sehr jung. Salar de Uyuni ist ein surrealer Ort: Es ist so hell, dass man kaum schauen kann, wenn man keine Sonnenbrille an hat. Es gibt weit und breit nichts – wie Alfredo hier navigieren konnte, ist mir ein Rätsel. Stellenweise bildet das Salz sechseckige Muster. Wir machten unzählige Fotos in der brütenden Hitze. Weil dort weit und breit nichts ist, sind Größen schwer einschätzbar. Es gibt ja auch nichts, an dem man sich messen konnte. So machte Alfredo lustige Videos von uns, wie wir aus einer Pringles-Dose heraus tanzten oder uns vor einem Plastik-Dino fürchteten (beide Gegenstände stellte er dicht vor sich, wir waren weiter weg, um im Bild genauso groß sein zu können).

Unsere Mini-Lamas in der Salzwüste. (Foto: vku)

Wir fuhren weiter zu Incahuasi, einer Insel mitten in der Salzwüste, auf der Kakteen wuchsen und blühten, bis zu zwölf Meter hoch. Wie das funktioniert, dass an diesem Ort Kakteen heimisch sind, soll mir bitte mal einer erklären. Das Wort „Überlebenskünstler“ wäre hier jedenfalls angebracht. Der letzte Stopp vor unserer Unterkunft war am Rande der Salzwüste ein Ort mit Wasser. Entschuldigt die plumpe Beschreibung, mir fällt keine bessere ein. Denn dort war kein See, kein Teich, keine Pfütze. Es sah einfach aus, als hätte es dort stark geregnet und das Wasser würde sich dort sammeln. Dadurch entstehen schöne Spiegelungen. Alfredo sagte uns, nachdem wir schon einige Minuten dort froren, dass wir den Sonnenuntergang abwarten würden und erst dann weiterfahren. Uns war so kalt, dass Nicole mich Huckepack nahm und durch die Gegend rannte. Irgendwann sagte Alfredo, dass wir jetzt fahren. Auf den Sonnenuntergang warte ich bis heute vergeblich.

Auf der fast zweistündigen Fahrt zur Unterkunft hörten wir Forró-Musik, weil die Brasilianer begeistert waren, dass ich in Deutschland Forró tanze. Ich weiß jetzt auch alles über regionale Unterschiede beim Samba in Brasilien. Der Rest muss todesgelangweilt gewesen sein. Es war schon dunkel, als wir unser Salz-Hostel erreichten. Tatsächlich war hier vieles aus Salz und aus Stein gefertigt. Die Zimmer waren recht einfach, aber es war alles da, was es brauchte. Zum Abendessen gab es Omelett, das wohl einfachste und häufigste vegetarische Gericht hier. Die warme Dusche kostete zehn Bolivianos, aber das war es mir wert.

Tag 2 – Lagunen und Flamingos.

Frühstück gab es um halb sieben und es war nicht viel. Einen Teller Rührei mussten wir uns zu sechs teilen, dazu gab es Brötchen mit Marmelade. Den Käseteller hatte der Nachbartisch. Ich fragte in der Küche nach, verstand aber die Antwort nicht (wie so oft). Spanisch sprechen ist das eine, nuschelnde Bolivianer verstehen das andere. Wahrscheinlich hatte die andere Gruppe mehr bezahlt als wir. Was soll’s. Als erste Station schauten wir uns einen Vulkan in der Nähe an. Selbst unser Aussichtspunkt lag auf 4300 Metern über NN. Und obwohl wir mit der Höhe sehr gut klarkamen, nur ein wenig über Kopfschmerzen klagten, aber sonst beschwerdefrei waren: Beim Wandern spürten wir diese 4300 Meter. Bei jedem Stein, über den ich stieg, war ich außer Puste.

Der Rest der Gruppe lutschte und hamsterte übrigens Coca-Blätter. In den Andenländern sind sie – im Gegensatz zu Europa – nicht nur legal, sondern so etwas wie das beste Hausmittel in der Höhe. Praktisch jeder hier lutscht die Blätter, die ätherische Öle enthalten, und hamstert dann einen Coca-Blätter-Ball in seiner Backe. Falls ihr euch je fragt, weshalb Bolivianer*innen immer dicke Backen haben – das ist der Grund.

Wir machten danach bei drei Lagunen Halt: Canapa, Hedionda und Honda (hier könnt ihr die ganze Route auf einer Karte nachschauen). Und bei allen drei Lagunen haben wir Flamingos gesehen. Die erste war aber die schönste. Vielleicht lag es daran, dass ich noch nie zuvor Flamingos in der Wildnis gesehen habe. Es waren so viele! Sie waren nicht einmal arg rosa, was wohl an den Mikroorganismen liegt, die sie fressen. Aber sie sahen sehr grazil aus, wie sie durch das seichte Wasser wateten – das Schilf im Vordergrund, die Berge im Hintergrund. Irgendwann ist eine ganze Gruppe Vikunjas direkt hinter uns aufgetaucht. Sie wollten sich wohl unbemerkt davonstehlen, ich war aber nicht die einzige, die von ihnen Fotos machte.

Flamingos an einer der Lagunen während der Jeep-Tour.
Flamingos an einer der Lagunen während der Jeep-Tour.

Mittag gegessen haben wir am zweiten Tag an einer Lagune, mit Blick auf die Flamingos. Es gab wieder Gemüsebratlinge, Nudeln, Kartoffeln. Die Hälfte der Gruppe konnte schon hier nicht mehr viel essen – ein Virus hatte sich wohl breit gemacht. Nicole und ich spürten nichts und dabei sollte es auch bleiben. Zwischen all den Lagunen machten wir halt bei einer großen Felsformation, in der viele Tiere lebten. Kleine, es waren wohl Mäuse, und große. Viscacha ist ihr Name, sie ähneln großen Feldhasen und Chinchillas. Wikipedia sagt mir zwar, dass Viscachas nachtaktiv sind, das stimmt dort aber absolut nicht. Sie waren sehr neugierig, fast zutraulich und präsentierten sich uns auf den Steinen gern. Es waren aber auch viele! Wie sie dort überlebten, ist mir aber auch in diesem Fall ein Rätsel. Fressen sie die Mäuse? Knabbern sie die paar Farne ab? Anpassungsfähig muss man hier wohl sein.

Viscachas haben im Vergleich zu Feldhasen kürzere Ohren, aber einen langen Schwanz. (Foto: vku)
Viscachas haben im Vergleich zu Feldhasen kürzere Ohren, aber einen langen Schwanz. (Foto: vku)

Danach ging es zur Laguna Colorada. Zumindest dachten wir das. Auf die Laguna Colorada freute ich mich vor der Tour am meisten. Eine rote Lagune! Das konnte ich mir gar nicht vorstellen. Der Nationalpark, zu dem die Lagune gehört, kostet Eintritt. Dafür hielt Alfredo mit uns vor der Schranke an und ließ uns in das Häuschen zum Parkwächter gehen, damit wir alle den Eintritt bezahlen konnten. Vor uns war noch eine andere Gruppe, deshalb warteten wir. Alfredo lief desinteressiert durch die Gegend, bis er den Parkwächter irgendwann um ein Formular bat. Während wir alle brav unsere Namen in die Liste eintrugen, kam heraus, dass der Parkwächter unsere Reiseagentur nicht in seiner Liste finden konnte. Er schickte Alfredo zum Telefonieren (und Klären) hinaus und ich fragte, was das Problem sei. Unser klappriger Jeep hatte offenbar keine Lizenz, um in den Park fahren zu dürfen. Der Brasilianer war kurz davor auszurasten und rettete sich nur über Scherze. Etwa, dass wir alle hier auf dem Boden schlafen müssten.

Nach einer halben Ewigkeit hatte Alfredo die Lizenz eingeholt und wir konnten in den Park fahren. Die Lagune war nur leider halb so spektakulär, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Die rote Farbe bekommt die Lagune durch Algen und Mineralstoffe im Wasser. Der Gehalt schwankt, deshalb ist die Lagune auch nicht durchgehend knallrot. Leider war es auch so windig, dass keiner wirklich Lust hatte, viel herumzulaufen. Ich kletterte ein bisschen über die Steine und beobachtete Vikunjas und ging dann auch zurück zum Jeep. Die anderen Lagunen waren einfach schöner gewesen.

Auf dem Weg in unsere Unterkunft kamen wir an Geysiren vorbei, die einfach beeindruckend waren. Aus einem Loch dampfte es stark und roch dabei nach Schwefel. Aus einem größeren Loch kam noch mehr Dampf, es sah aus wie ein Krater. Der Wind war stark und kalt und verwirbelte alles.

Die dampfenden Geysire bei der Salar de Uyuni. Obwohl es nicht so aussieht: Es war bitterkalt. (Foto: vku)

Die zweite Nacht verbrachten wir nicht mehr in einem Salzhotel, sondern in einem sehr vollgestopften Hostel. Wir sollten zu sechst in einem Zimmer schlafen. Doch die 19-Jährige und der Engländer waren enttäuscht, dass ihre Betten so weit auseinander waren (weil sie als letzte den Raum betraten und sich die Betten nicht mehr aussuchen konnten), deshalb tauschte die Brasilianerin ihr Bett. Dass die beiden Brasilianer einen Großteil des Abends auch nicht mehr miteinander redeten, ahnte sie da noch nicht. Es war eine Soap Opera für uns! Das Beste aber an diesem Hostel und diesem Abend: Wir konnten ins Thermalbad hüpfen. Zuvor gab es jedoch einen Topf Spaghetti mit Sojahack, das jedoch die Fleischesser schon gegessen hatten, da sie nicht erkannt hatten, dass es gar kein Fleisch war. Dazu gab es eine Flasche Rotwein, die Alfredo einfach kommentarlos auf den Tisch stellte. Ob wir auch Wasser haben können? Nein, Wasser gibt es heute keines mehr. Alles klar. War wahrscheinlich zu viel verlangt.

Die heißen Quellen in diesem Gebiet entstehen durch die Geysire, die das warme Wasser unterirdisch praktisch durch die gesamte Region pumpen. Das Schwimmbecken war im Freien und für alle zugänglich – und mit Sternenhimmel wirklich cool. Ich muss zugeben: Mir war das Wasser ein wenig zu heiß, es hatte sicher über 40 Grad. Aber auch daran gewöhnte ich mich. Die Brasilianerin hatte sich geärgert, dass ihr Freund so hastig nach dem Abendessen zum Thermalbad aufgebrochen war, ohne sie auch nur aufessen zu lassen. Sie trottete mit uns den Weg hoch zur Herberge. Alfredo leuchtete uns. Er sagte uns aber nicht, wann es am nächsten Morgen Frühstück geben würde.

Tag 3 – Zur Grenze und eine zähe Heimfahrt.

Das führte dazu, dass der nächste Morgen ziemlich hektisch wurde. Niemand wusste, wann wir aufstehen müssen, entsprechend waren wir viel zu spät dran. Fünf vor sieben fingen wir an mit dem Frühstück, als uns Alfredo mitteilte, dass zehn nach sieben Abfahrt war. Das würden wir ja niemals schaffen. Die Brasilianer waren besorgt: Ihr Bustransfer, das sie von der Grenze zu Chile nach San Pedro de Atacama bringen würde, fuhr um neun Uhr. Hinzu kam, dass unser Jeep zu jammern anfing und ein paar Mal einfach nicht mehr weiterfahren wollte. Alfredo steckte schon immer einen Stift an einen Kontakt nahe des Schalthebels, aber der half nun auch nicht mehr weiter. Er zog sich die Warnweste an, wartete, bis jemand anhielt und ihm half und werkelte im Motorraum herum. Währenddessen malte ich mir Szenarien aus, wie wir es trotzdem zurück nach Uyuni schaffen würden. Vielleicht per Helikopter? Vielleicht auf dem Schoß anderer Menschen in einem anderen viel zu vollen Jeep?

Als Alfredo gegen halb neun fragte, ob wir noch zur Laguna Verde abbiegen würden, platzte ihnen endgültig der Kragen und sie redeten lautstark auf ihn ein, dass er es verantworten würde, wenn sie nicht rechtzeitig kommen und er Schuld sei, weil er uns nicht über die Aufstehzeit informiert hatte. Ja, Alfredo war wirklich wortkarg und chaotisch, aber hier tat er mir fast ein wenig leid. Er sagte nichts mehr und fuhr Richtung Grenze weiter. Das machte Nicole wütend, die die Laguna Verde anschauen wollte. Armer Alfredo.

Kurz nach neun waren wir an der Grenze, an der zahlreiche Autos, Jeeps und Busse warteten und sammelten. Wir verabschiedeten die Brasilianer, die jetzt natürlich erst zur Passkontrolle mussten und drückten ihnen fest die Daumen, dass die den Bus erreichten. Ich weiß leider bis heute nicht, ob sie ihn erreicht hatten. Wir fuhren also zurück und zur Laguna Verde. Und ich weiß ja nicht, ob es Zufall war: Aber Alfredo wirkte nun wie erleichtert, redete mehr mit uns und stellte uns sogar Fragen. Vielleicht hatten ihm die Brasilianer Angst gemacht. Zu viel Temperament vielleicht.

Nach der (eher unspektakulären) Laguna Verde ließ Alfredo uns entscheiden, ob wir noch einmal ins Thermalbad wollten oder direkt zurückfahren. Da der Weg nach Uyuni von hier unten aus ziemlich weit war, setzte ich mich für ein zweites Bad ein. Die 19-Jährige und ihr Freund blieben lieber im Auto, richtig gut ging es ihnen immer noch nicht. Nicole und ich nutzten die zwanzig Minuten aber für ein Bad im fast leeren Becken. Kein Vergleich zum Mitternachtsschwimmen am Vorabend. Wir blickten in die Ferne, in eine Salz-Wüstenlandschaft mit hohen Bergen im Hintergrund. Echt surreal. An das heiße Wasser hatte ich mich inzwischen gewöhnt.

Danach fuhren wir nur noch, die meiste Zeit echt langsam. So langsam, dass uns selbst große Busse und LKW überholten. Aber immerhin fuhren wir. In einem kleinen Ort hatten wir ein Reste-Mittagessen mit hart gekochten Eiern für die Vegetarier und dann ging es auch ohne Pause nach Uyuni. Das waren noch einmal vier Stunden. Für ein kleines Teilstück gab es sogar eine asphaltierte Straße, die meiste Zeit aber fuhren wir auf Sand, Staub und über Steine und Bäche. Und an Lamas vorbei. Am Horizont blitzte es wie wild, der Himmel war dunkel.

Alfredo setzte die beiden 19-Jährigen gegen sieben am Bahnhof ab und fuhr mit uns noch auf unseren Wunsch hin zu einem Obststand. Wir schenkten ihm ein paar Orangen und dazu zehn Bolivianos, denn zu uns war er – auch wenn vieles schief gelaufen war – sehr nett. Sicher hatte er sich die Tour anders vorgestellt. Wir auch. In Erinnerung bleiben wird sie trotzdem.

Nichts außer Salz - über viele Kilometer in der Salar de Uyuni.
Nichts außer Salz – über viele Kilometer in der Salar de Uyuni.

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